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Der Förderkreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stadt Steinau bei der Organisation und Verwaltung der Begegnungstätte zu unterstützen. Wir wollen unser neues Haus in Marborn mit Leben füllen und zu einem Treffpunkt für Jung und Alt machen.
Seit Frühjahr 2025 gibt es den Marborner Treff. Mehr dazu hier.
Die Begegnungsstätte befindet sich in der Schulstraße 4.
Förderkreis Marborn bedankt sich bei Engagierten und richtet den Blick auf das Jubiläum 2027
Marborn. Ehrenamtliche Arbeit geschieht meist im Hintergrund – in Marborn stand sie nun einmal bewusst im Mittelpunkt. Der Förderkreis Marborn hatte an einem Donnerstagabend kurz vor Weihnachten zu einem Danke-Buffet in die Begegnungsstätte eingeladen, um damit all jenen Anerkennung auszusprechen, die sich in den vergangenen Jahren für das Dorf und seine Vereine eingesetzt haben. Mehr als 60 Ehrenamtliche folgten der Einladung.
„Das ist euer Abend“, machte Karsten Dill vom Förderkreis Marborn gleich zu Beginn deutlich. Ohne das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer wäre das soziale und kulturelle Leben im Ort nicht denkbar, so Dill.
Auch Steinaus Bürgermeister Christian Zimmermann betonte die Bedeutung des Ehrenamts für funktionierende Dorfgemeinschaften. Die Begegnungsstätte selbst sei ein sichtbares Beispiel dafür, was durch Eigeninitiative möglich werde. Geld allein reiche nicht aus, entscheidend seien Menschen, die Verantwortung übernähmen. Am Beispiel der guten Zusammenarbeit beim Umbau der Elektroanlage der Begegnungsstätte hob Zimmermann stellvertretend einen der Marborner Ehrenamtlichen hervor: „Es hat wunderbar geklappt, weil man solche Leute wie David Lifka hat. Er gehört zu denjenigen, die in die Fußstapfen der Älteren getreten sind“, sagte der Bürgermeister. Im Laufe des Jahres sei viel passiert. Der „Marborner Treff“ wurde ins Leben gerufen. Das neue Format des Förderkreises bietet Menschen aller Altersgruppen regelmäßige Veranstaltungsangebote, um Begegnung in Marborn niederschwellig zu fördern.
Warum Menschen sich engagieren, war Thema des anschließenden Beitrags von Isabella Gürtler von der Ehrenamtsagentur des Main-Kinzig-Kreises. Gemeinschaft, Begegnung und der Wunsch, etwas zurückzugeben, seien häufige Beweggründe. Ehrenamt bedeute aber auch persönliche Weiterentwicklung: eigene Fähigkeiten einzubringen und neue zu erlernen.
Der Blick wurde aber auch nach vorn gerichtet: 2027 feiert Marborn sein 1100-jähriges Bestehen. Ein neu enthülltes Bühnenbild weist bereits jetzt auf das Jubiläum hin. Gesponsert wurde es von Sigrid Reisinger, die grafische Umsetzung unterstützte Ralf Hofacker mit einer Luftaufnahme des Ortes.
Aktiv eingebunden wurden die Gäste bei einer Ideenwerkstatt zum Jubiläumsjahr. Moderiert von Tim Schätzke der Marketingagentur Gandayo aus Steinau konnten die Teilnehmenden per Smartphone und QR-Code ihre Gedanken einbringen. Auf Fragen wie „Was macht Marborn für mich besonders?“, „Was fehlt in Marborn?“ oder „Was darf beim Jubiläum nicht fehlen?“ entstanden live sichtbare Wortwolken. Das Erleben von Gemeinschaft wurde besonders positiv hervorgehoben, wohingegen als fehlend zum Beispiel ein „Bäckerauto“, ein „Dorfladen“ oder ein „Café“ genannt wurden. Beim Jubiläum sollten traditionelle Veranstaltungen wie Kirmes und Fasching, aber auch Ideen wie ein eigenes Lied oder eine Dorfchronik nicht fehlen.
Schätzke machte deutlich, dass ein Jubiläum mehr sein könne als ein einzelnes Festwochenende. Es biete die Chance, Impulse für nachhaltige Entwicklungen im Ort zu setzen. Mit mehreren Beispielen aus anderen Gemeinden unterstrich er diese Perspektive.
Den inhaltlichen Abschluss der Veranstaltung bildeten kurze Worte von David Lifka. Er schilderte zunächst, wie die Idee zu dem Danke-Abend entstanden war, und machte deutlich, dass er bewusst auf die Nennung einzelner Namen verzichtet wollte. Stattdessen sollte an diejenigen gedacht werden, die an diesem Abend nicht mit dabei sein konnten. Im Anschluss klang die Veranstaltung bei einem gemeinsamen Buffet in entspannter Atmosphäre aus, das Raum für Austausch, Gespräche und Begegnung bot.
Strickabende des Marborner Treffs
Der Marborner Treff hatte zu zwei Strickabenden eingeladen und jeweils 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – von jung bis alt, teils sogar von außerorts – folgten der Einladung und kamen am 5. und 7. November in der Begegnungsstätte zusammen. Die Atmosphäre war von Anfang an herzlich, neugierig und konzentriert zugleich.
Unter der Anleitung von Bettina Schneider aus Marborn, die mit viel Erfahrung durch den Abend führte, lernten die Teilnehmenden die Grundlagen des Strickens kennen oder vertieften vorhandene Fähigkeiten.
Einige griffen nach über 30 Jahren Strickpause wieder zu den Nadeln, während drei jüngere Teilnehmerinnen, bisher im Häkeln geübt, ihre ersten Schritte mit Wolle und Stricknadeln wagten.
Es entstand eine bunt gemischte Runde von Anfängerinnen und Anfängern bis zu erfahrenen Strickerinnen und Strickern. So konnte nicht nur die „Strickveteranin“ Bettina Schneider ihr Wissen weitergeben, sondern auch die ein oder andere Teilnehmerin eigene Tipps und Kniffe beisteuern und andere unterstützen.
Ein Teilnehmer meinte schmunzelnd „Für mich war es Höchstleistung in Sachen Konzentration und Fingerfertigkeit.“
Hoch konzentriert, aber stets mit Freude und guten Gesprächen, entstanden die ersten Maschen. Am Ende waren sich alle einig: Das gemeinsame Stricken macht einfach Spaß!
Hinweis:
Aufgrund der positiven Resonanz wird es ab dem 20. November 2025 um 19:30 Uhr alle 14 Tage donnerstags einen offenen Stricktreff in der Bücherstube der Begegnungsstätte Marborn (Schulstraße 4) geben. Eingeladen sind alle Strickbegeisterten – und jene, die es noch werden möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Nächster Termin: 4. Dezember 2025, 19:30 Uhr.
Lust auf einen unterhaltsamen Abend voller Spiele und Geselligkeit? Dann laden wir dich herzlich zu unserem Spieleabend ein!
Wann: Mittwoch, 19. November 2025, ab 19:30 Uhr
Wo: Begegnungsstätte, Schulstraße 4, Marborn
Marcel Schneider von unserer „Marborner Treff“-AG, präsentiert eine Auswahl spannender Spiele, die wir gemeinsam ausprobieren werden.
Egal, ob du ein erfahrener Spieler oder ein Neuling bist – jeder ist willkommen!
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Freue dich auf leckere Knabbereien und erfrischende Getränke.
Die Abende sind kostenlos. Spenden zur Förderung des Veranstaltungsangebots des „Marborner Treffs“ sind herzlich willkommen.
Beim „Marborner Treff“ handelt es sich um ein Projekt des Förderkreises Marborn.
Komm vorbei, bring gute Laune mit und erlebe einen schönen Abend in netter Gesellschaft. Wir freuen uns auf dich!
Herzliche Grüße,
Dein Marborner Treff-Team
Du wolltest schon immer mal Stricken lernen oder möchtest deine Fähigkeiten verbessern? Dann komm zu unserem Strickabend!

Wann: Mittwoch, 5. November und Freitag, 7. November 2025, jeweils von 19:30-21:15 Uhr
Wo: Begegnungsstätte, Schulstraße 4, Marborn
Unsere Referentin Bettina Schneider aus Marborn wird dir die Grundlagen des Strickens näherbringen.
Mit jahrelanger Erfahrung zeigt sie dir, wie kreativ Stricken sein kann.
Am ersten Abend beschäftigen wir uns mit den absoluten Grundlagen. Diese werden am zweiten Abend vertieft und Fragen beantwortet.
Keine Vorkenntnisse erforderlich – jeder ist herzlich willkommen! Bitte bring eigene Stricknadeln und dickere Wolle mit.
Die Abende sind kostenlos. Spenden zur Förderung des Veranstaltungsangebots des „Marborner Treffs“ sind herzlich willkommen.
Der ‚Marborner Treff‘ ist ein Projekt des Förderkreises Marborn. Bitte schicke deine Anmeldung gerne an:
Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend voller Kreativität und Geselligkeit!
Herzliche Grüße
Dein Marborner Treff-Team
Der Winter mit seinen langen, dunklen Abenden steht vor der Tür. Viel Zeit, sich für gemütliche und gesellige Runden zu treffen, zu reden und zu spielen. Fast unüberschaubar ist die Menge und Vielzahl der im Handel verfügbaren Spiele. Oft ist deren Anschaffung nicht gerade günstig, der erhoffte Spaßfaktor ungewiss, die Spielerklärungen oft zu kompliziert oder es fehlt schlicht und ergreifend die entsprechende Spielrunde. Zu einer solchen hatte der Marborner Treff bei seinem ersten Spieleabend eingeladen. 13 Spielbegeisterte folgten der Einladung und kamen kamen am 8. Oktober 2025 in der Begegnungsstätte zusammen.
„Zug um Zug“, „Dixit“ und „Finden sie Minden – Deutschland“ waren die Spiele, die Marcel Schneider präsentierte. Alles Spiele, die nach kurzer Erklärung gespielt werden konnten. Bei Getränken und Knabbereien und mit viel Spaß verging der Abend für die meisten viel zu schnell. Der nächste Termin steht aber schon fest! Eine herzliche Einladung: Am 19. November 2025 um 19:30 Uhr wird weitergespielt! Natürlich dürfen dafür auch eigene Lieblingsspiele mitgebracht und vorgestellt werden. Der Marborner Treff freut sich über viele weitere Spielefans!
Der Bingo-Nachmitttag beim Kaffeetreff 50+ kam super an! Bingo-Moderator Michael Weißbach vom Marborner Treff-Team begann am 9. Oktober 2025 im Saal der Freiwilligen Feuerwehr mit einer kurzen Begrüßung. Die Regeln wurden leicht verständlich erklärt, so dass auch Neueinsteiger problemlos teilnehmen konnten. Insgesamt sieben Runden klassische Bingo-Spiele brachten allen viel Spaß. Für zusätzliche Spannung sorgten kleinere Preise, die an die Gewinner jeder Runde vergeben wurden.
Herzlichen Dank an das Kaffeetreff-50+-Team für schmackhaften Kuchen, Erfrischungen und genügend Knabbereien! Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Viele äußerten den Wunsch, solche Bingo-Nachmittage in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Eine Wiederholung wird dringend empfohlen – idealerweise in einem ähnlichen Format, eventuell mit thematischen Variationen (z. B. „Weihnachts-Bingo“).
Genussvolle Entdeckungsreise von Baum zu Baum
Am Sonntag, den 5. Oktober 2025, lud der Marborner Treff zur herbstlichen Apfelverkostung von Baum zu Baum auf die Mauseller ein. Trotz Sonne-Regen-Mix folgten rund 30 Teilnehmende – darunter auch sechs Kinder – der Einladung zu einem genussvollen Spaziergang über die Streuobstwiesen von Rolf und Elke Weber in Marborn.
Direkt vom Baum konnten etwa 20 verschiedene Apfelsorten probiert werden – von alt bis neu, von säuerlich-zitronig bis honigsüß. Besonders beliebt: der leuchtend rote „Topaz“ mit seinem saftig-aromatischen Geschmack. Viele weitere Sorten zeigten eindrucksvoll die Vielfalt der Aromen.
Zudem sorgten die Früchte mit teils klangvollen Namen wie „Minister von Hammerstein“, „Renette von Blenheim“, „Zuccalmaglios Renette“ oder „Lavanttaler Bananenapfel“ nicht nur für Gaumenfreuden, sondern auch für Gesprächsstoff. Der früher im Dorf weit verbreitete und inzwischen kaum noch vorhandene „Riesenboiken“ wurde als idealer Koch-, Back- und Saftapfel wiederentdeckt.
Ein kurzer Abstecher zu Birnen und Wildobst rundete die Verkostung ab. Die „Vereinsdechantbirne“ überzeugte als edle Tafelbirne und die vitaminreiche Kornelkirsche wurde als ökologisch wertvoller Frühblüher und vielfältig nutzbares Obst vorgestellt.
Zum Ausklang ließen die Gäste den Nachmittag bei selbstgebackenem Apfelkuchen mit Boskoop und Riesenboiken, getrockneten Apfelschnitzen, aromatischem Kräutertee und frischem Cidre gemütlich ausklingen. In entspannter Atmosphäre wurde geplaudert und über Lieblingsäpfel gefachsimpelt – ein genussvoller Abschluss eines rundum gelungenen Herbsttages.
Ein herzliches Dankeschön an Rolf und Elke Weber für die fachkundige Führung, die vielen Geschmackserlebnisse und ihren Einsatz für den Erhalt regionaler Obstsorten.
Der Marborner Treff ist ein offenes Begegnungsformat des Förderkreises Marborn, das Menschen aus dem Ort und der Umgebung zu abwechslungsreichen Veranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten zusammenbringt. Ziel ist es, den Austausch und das Miteinander in der Dorfgemeinschaft generationsübergreifend zu fördern.
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