Wie in jedem Jahr hatten die Gymnastikgruppen der Marborner Feuerwehr auch 2010 wieder ihren Adventsbasar ausgerichtet. Das Geld, dass durch den Verkauf von selbst gebackenen Plätzchen, Kaffe und Kuchen und der liebevoll selbst gebastelten Adventsdekoration, zusammen kommt, ist dabei stets für einen guten Zweck bestimmt. Diesmal war der Erlös für das Rumänienprojekt von Heinz Thiel aus Schwalmstadt gedacht gewesen. Jetzt konnten einige der Gymnastikfrauen in Steinau endlich ihre Spende in Höhe von 800 Euro an den Schwalmstädter überreichen.

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Heinz Thiels Rumänienhilfe wird getragen

von Hephata, einem Unternehmen der Diakonie, welches in Schwalmstadt die größte Behinderteneinrichtung in Hessen betreibt. Thiel ist dort lange schon Leiter des Fuhrparks.
Sein langjähriges Engagement in Rumänien kommt vor allem einem staatlichen Kinderheim in Ilisua zu Gute. Dort finden fast zweihundert Kinder im Alter von drei bis fünfzehn Jahren ein Zuhause. Viermal im Jahr fährt Thiel dort hin und bringt den Menschen vor allem Lebensmittel und Kleidung. „Zuletzt war ich im Dezember dort. Viele Menschen haben uns unterstützt und so war der Lkw mit über tausend Weihnachtspäckchen gefüllt“, erzählte er den Marbornerinnen. Thiel ist in Rumänien aber auch für Baumaßnahmen verantwortlich. Aktuell steht die Errichtung einer Kleiderkammer an. Ein weiteres Haus bedarf einer Renovierung. Die Menschen nehmen Thiels Hilfe oft dankbar an, jedoch verläuft sein Einsatz nicht immer ohne Schwierigkeiten. „Vor zwei Jahren mussten sechzig Kinder aus einem Haus raus, weil jemand Besitzansprüche auf das Grundstück gestellt hat. Den Prozess hat das Kinderheim in zweiter Instanz verloren“, berichtet der Hephata-Mitarbeiter von einem Rückschlag.

 

Nach der offiziellen Überreichung der Spende beantwortete Heinz Thiel noch etliche Fragen der interessierten Gymnastikfrauen. Zum Abschied versprach er, ihnen einige Bilder aus Rumänien zukommen zu lassen.

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