Im Rahmen des Projektes „Marborn macht Musik“ veranstaltete der Männergesangverein „Einigkeit“ Marborn am Freitagabend, den 26.4.2013, einen beachtenswerten Liederabend mit 9 befreundeten Chören aus der Region. Das umspannende Thema des Abends war: Freches, Frivoles, Sinnliches, Liebevolles, Zartes und Fröhliches zum Start in den Frühling.

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Die Premierenveranstaltung der „Einigkeit“ in der neuen Begegnungsstätte Marborn entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten, denn der große Saal und alle Ergänzungsräumlichkeiten waren bis auf den allerletzten Platz gefüllt. Die Gastchöre waren alle mit starker Mannschaft erschienen und schnell breitete sich eine sehr harmonische und anregende Stimmung aus. Vorstandsprecher Paul Krack begrüßte alle Gäste und zeigte sich erfreut, dass so viele Gäste gekommen waren. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Gastgeber mit den Lieder „Zum Tanze, da geht ein Mädel“ und „Mondnacht“ eröffnete der Gemische Chor der Chorgemeinschaft „Hutten`scher Grund“ mit 3 Liedern das Programm. Geleitet wurde der Chor von Josef Noll und besonders mit dem Lied „The Blessing of Aaron“ wusste der Chor zu gefallen. Die Sänger der „Sängerlust“ aus Seidenroth unter der Leitung von Felix Gross zeigten, dass auch ein sehr kleiner Chor durchaus sehr gute Leistungen zeigen kann und wussten insbesondere mit „So lang man Träume noch leben kann“ von der Münchner Freiheit zu glänzen. Den nächsten Höhepunkt setzen dann die Sängerinnen und Sänger der „Harmonie“ Ulmbach unter der Leitung von Uwe Bäbler. Mit Ihren Liedern „Was kann ich denn dafür?“, „Save your kisses for me“ und mit „Was kann schöner sein?“ (Que sera, que sera) ernteten Sie großen Beifall. Der Gemischte Chor der „Rehm`schen“ Chöre aus Herolz unter dem engagierten Dirigat von Vera Müller wusste mit den Liedern „Frühlingsgruß“, „Im Frühling“, „Zum Tanze, da geht ein Mädel“ und „Die Lisa am Klavier“ bestens zu überzeugen.

 Die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chores „Harmonie“ Haitz, die das 1. Mal bei den Marbornern zu Gast waren, glänzten unter Ihrem Dirigenten Reinhard Baron mit dem bekannten Beatles-Song „Let it be“, dem humorvollen „Der Mann im Mond“, dem gefühlvollen Lied „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ und von der Solistin Daniela Wagner überzeugend und begeisternd vorgetragen, sowie „What a feeling“ aus dem Musical „Flashdance“. Tosender Beifall war auch hier der Lohn.Die Männer der Chorgemeinschaft „Hutten`scher“ Grund brillierten unter der Leitung von Edgar Werth mit dem „Abendfrieden“, der „Rose von Burgund“ und „Stern auf den ich schaue“. Einen weiteren Höhepunkt setzte Karoline Münzel mit dem Männerchor Hohenzell mit den Vorträgen „Frühlingsgruß“, „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“, „Wochenend und Sonnenschein“ und dem liebevoll zarten „Liebeslied im Garten“.

Ganz starken Beifall erhielt dann der Auswahlchor „Calypso“ der Chorgemeinschaft Kressenbach/Uerzell für ein stimmliches Feuerwerk, denn die 8 Sängerinnen und 4 Männer brachten unter der Leitung von Reinhard Baron mit den Liedern „For the longest time“, dem zarten „Wind beneath my wings“, dem rythmischen Calypsosong „Island in the sun“ und den hinreißenden Gospel „Lord, you have my heart“ den Saal zu toben und ernteten stehenden Beifall des Publikums.

Weiter ging es dann erneut mit Uwe Bäbler und der Harmonie aus Ulmbach, die mit „Wein nicht um mich Argentinien“ und „Irgendwo und –wann“ gleichfalls wieder bestens begeistern konnte. Die vom Publikum verlangte Zugabe „Still wie ein Schwan“ riss das Publikum dann ebenfalls zu einer „Standing Ovation“ hin.

Kaum zu glauben das es dann doch nochmals eine Steigerung gab, denn der Männerchor „Frohsinn“ Bad Soden wusste unter der Leitung von Gerd Zellmann grandios zu überzeugen. Der 60 Mann Chor zeigte eindrucksvoll wie zart ein „Piano“ und wie stark ein „Forte“ aus den geübten Kehlen klingen kann. Genussvoll lauschte das Publikum dem klangvollen „L` Angelus“, dem melodiösen „Loch Lomond“ in englischer Sprache und mit einem bravourösen Bariton Solo von Felix Gross, dem ironischen „Ich ging emol spazieren“ und dem Scherzlied „Der Kleine Teddybär“ mit den stimmgewaltigen und bestens aufgelegten Solisten Gunter Noll. Der „Frohsinn“ brachte den Saal zum toben und rasender Applaus war der Dank für die herausragende Leistung der Bad Sodener Sänger.

Den Abschluss des Abends bildete dann „Querbeet“ Jossgrund mit seinem Dirigenten Tobias Birkler. Die Sängerinnen und Sänger dieses Chores aus Paffenhausen rissen das Publikum erneut zu Beifallstürmen hin, denn mit den A Cappella Liedern „Der Jäger längs dem Weiher ging“, „Uti var hage“, „Engel“ (Rammstein) und „Parkplatzregen“ wusste der Chor bestens zu überzeugen. Tosender Beifall würdigte den Vortrag der jungen Sängerinnen und Sänger.

Beste Stimmung im Saal, herausragende Leistungen aller Chöre bei Ihren Vorträgen – ein Ideal-Abend wie aus dem Bilderbuch für die „Einigkeit“ Marborn. Wie gut die Atmosphäre des Abends war zeigt die Tatsache, dass auch beim letzten Liedvortrag weit nach 23.00 Uhr der Saal immer noch bis auf den letzten Platz gefüllt war. Ein Abend mit bester Werbung für den Chorgesang. Großen Anteil an dem Erfolg hatte auch die einfühlsame und motivierende Moderation durch Joachim Bangert.

 

 

 

 

 

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