Marborn liegt nordwestlich von Steinau am Südhang des Vogelsberges. Das Dorf ist über tausend Jahre alt und von kirchlichen Einflüssen geprägt. 1814 gelang mit der Gründung einer eigenen katholischen Gemeinde die Loslösung von der Pfarrei Salmünster.

1854 folgte der eigene Betsaal

1894 erhielt Marborn mit Kaplan Dr. Josef Flügel einen eigenen Geistlichen und ein Pfarrhaus

1898 Baubeginn der Kirche

1907 Konsekration der Kirche auf den Namen und zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis Mariens durch Bischof Dr. Joseph Damian Schmitt

1963 Neubau des Glockenturmes

1997/98 Renovierungsmaßnahmen zum 100 jährigen Kirchenjubiläum

Religiöse Darstellung im Ortsbereich:

Der Heiligenstock, 1855 eingeweiht, befindet sich nahe der Mariengrotte.
Das Dorfkreuz errichtet um 1900 im Ortskern.
Mariengrotte 1990 eingeweiht, gestiftet von Therese Kuhlmann.

Die Kirche und der Innenraum wurden 1898 in neugotischem Stil gebaut. Die Ausstattung des Innenraumes strammt überwiegend aus dieser Zeit und ist einheitlich in Holz hergestellt.

Der Blick des Besuchers wird auf den schönen und künstlerisch gestalteten dreigliedrigen Altaraufsatz. Dieser wurde in einer Holzschnitzerwerkstatt in St. Ulrich im Grödnertal (Südtirol) hergestellt.
In den beidseitigen Gehäusen des Hochaltars befinden sich Statuen der Schutzpatrone der Diözese Fulda, des hl. Bonifatius und der hl. Elisabeth.
Die Seitenaltäre mit Tabernakel bergen die Muttergottesstatue, sowie Figuren des hl. Josef, der hl. Helena, Statuen des hl. Sebastians, des hl. Antonius von Padua und des hl. Wendelin.

Weiterhin befinden sich im Kirchenraum eine Statue der hl. Katharina von Alexandrien, des hl. Valenti und des hl. Blasius. Figuren des hl. Petrus und des hl. Paulus sind an den Pfeilerbalken, die die Orgelempore tragen, angebracht.

Eine Pieta befindet sich links neben dem Haupteingang und rechts ein Bildnis des hl. Bruders Konrad von Parzham. Einige der Statuen und Figuren wurden im Jahr 1955 durch Herrn Pfarrer Schulz eigebracht. Insgesamt wirkt die Anordnung aufeinander abgestimmt, auch in der Farbgestaltung harmonisch zum Hochaltar hingeordnet.

Ein aus 14 Stationen bestehender Kreuzweg aus Lindenholz aus dem Jahre 1905 befindet sich an den beiden Seitenwänden des Kirchenschiffs.
Ein besonderes Schmuckstück ist auch die Kanzel im linken vorderen Bereich, die wie auch die Bänke im Jahre 1902 hergestellt wurden.

Ein Meisterwerk in optischer und klanglicher Hinsicht ist die zweimanualige Andreas Schmidt- Orgel aus dem Jahr 1997.
Weitere ausführliche Informationen finden sich in der Beschreibung von Frau Elisabeth Harnischfeger von 1997.